
Jedem LFO können zwei Modulationsziele zugewiesen werden. Zusätzlich kannst du noch eine optionale via-Modulation zuweisen.
Die LFOs sind mit einem einfachen Hüllkurvengenerator ausgestattet, über den sich die Ein- und Ausblendzeit für die LFO-Modulation steuern lässt. In der Mittelposition (durch Klicken auf die Mittelmarkierung) bleibt die Modulationsintensität konstant, d. h. es tritt keine Einblendzeit (Fade-In) oder Ausblendzeit (Fade-Out) auf.

Tasten „LFO 1/2 On/Off“: Schaltet die einzelnen LFOs separat ein oder aus.
Einblendmenü „Modulation Target“: Wähle hier das Modulationsziel aus.
Einblendmenü „Via Source“: Aktiviert oder (deaktiviert) die Quellen, über die die Modulationsintensität der einzelnen LFOs gesteuert werden kann.
Schieberegler „Amt“: Bestimmt die Intensität der Modulation (wenn das eingehende via-Signal den Wert „0“ aufweist). Das ist beispielsweise der Fall, wenn sich das Modulationsrad auf seiner minimalen Position befindet.
Wird die via-Quelle deaktiviert, ist nur ein Intensitätsregler sichtbar (der via-Intensitätsregler ist ausgeblendet). Ist eine via-Quelle aktiviert (d.h. ein beliebiger anderer Wert als „Off“ eingestellt), werden zwei Schieberegler angezeigt.
Schieberegler „Via Amount“: Stelle das Maximum der via-Modulation ein. Das ist beispielsweise der Fall, wenn sich das Modulationsrad auf seiner maximalen Position befindet.
Blende die LFO-Modulation wie folgt ein: Drehe den Drehregler „Envelope“ auf einen positiven Wert.
Je höher der Wert, desto länger ist die Verzögerungszeit.
Zum Ausblenden der Modulation, drehe den Drehregler „Envelope“ auf einen negativen Wert.
Je weiter links der Regler eingestellt ist, desto kürzer ist die Ausblendzeit.
LFO-Hüllkurven werden oft für ein verzögert einsetzendes Vibrato verwendet. Viele Instrumentalisten und Sänger intonieren jede längere Note so.
Drehe den Regler „Envelope“ nach rechts, um die Verzögerung (Delay) einzustellen. Wähle dann als Modulationsziel (Target) die Option „Pitch“ (die Tonhöhe beziehungsweise die Oszillatorenfrequenz).
Belass es bei einer sehr dezenten Modulationsintensität.
Wähle eine LFO-Rate von 5 Hz.
Wähle die Dreieckwelle (triangular) als LFO-Wellenform aus.
Tipp: Chaotische und schnelle Modulationen der Tonhöhe (Pitch) durch die Source des LFO mit einer verzögerten Sample & Hold als Wellenform, bei hohem Tempo (Rate) und kurzer Ausblendzeit (Fade-Out), eignen sich hervorragend zur Emulation des Einschwingvorgangs von Blechbläsern.